9-tägiges Streaming-Format für KC Rebell — drei Räume, eine Regie
Eine neuntägige Streaming-Produktion im Big-Brother-Format auf dem Label-Gelände — über elf Kameras, fünf APOS-gesteuerte PTZ, ein autonom geführter Slider, drei Personen in der Zentralregie.
11 Kameras, 5 PTZ via APOS, 3-Personen-Regie für 3 parallele Streaming-Räume
Projekt-Details
- Branche
- Streaming-Events / Live-Entertainment
- Projekt
- 9-tägige Streaming-Produktion für Musiker KC Rebell (Big-Brother-Format)
- Partner
- Creave Film Agency · Kameramann/DOP Christian Schmitz
- Kamera-Setup
- Über 11 Kameras auf dem Label-Gelände · 5 PTZ über APOS · Slider mit PTZ über APOS (LAN, manuell + autonom)
- Eingesetzte Module
- Autonome Kamerasteuerung · Live-Produktion
- Regie
- Zentrale Regie für drei parallele Streaming-Räume mit nur drei Personen
Die Ausgangslage
Live-Streaming-Formate im Big-Brother-Stil stellen produktionstechnisch eine besondere Herausforderung: Über mehrere Tage hinweg laufen parallel mehrere Räume oder Bühnen, die kontinuierlich kameraseitig abgedeckt werden müssen. Klassisch bedeutet das: pro Raum ein eigenes Kamerateam, pro Raum eigene Bildmischung, ein zentrales Stream-Management — bei mehreren Räumen über mehrere Tage skaliert das Personal- und Equipment-Budget schnell ins Unwirtschaftliche.
Für eine neuntägige Streaming-Produktion auf dem Label-Gelände des Musikers KC Rebell war genau diese Skalierungsfrage zu lösen — ohne Qualitätsverlust gegenüber konventionell besetzten Multi-Stage-Produktionen.
Die Anforderung
Drei Punkte standen im Vordergrund:
- Drei parallele Streaming-Räume sollten kontinuierlich produziert werden — über die volle Laufzeit von neun Tagen.
- Realistisches Personal-Profil: Ein klassisches OB-Setup pro Raum war nicht finanzierbar; gleichzeitig sollte die Bildqualität dem entsprechen, was Zuschauer von professionellen Streaming-Formaten erwarten.
- Mischbetrieb manuell + autonom: Schlüsselkameras (z. B. ein Slider mit PTZ) sollten je nach Situation manuell aus der Regie steuerbar sein oder autonom mitlaufen — nicht „entweder/oder”.
Die Lösung
Die Produktion wurde durch die Creave Film Agency gemeinsam mit Kameramann und DOP Christian Schmitz verantwortet. Robidia kam als zentrale Steuer- und Regie-Schicht zum Einsatz.
Setup auf dem Label-Gelände:
- Über 11 Kameras verteilt über das gesamte Areal.
- 5 PTZ-Kameras über Autonome Kamerasteuerung durch APOS gesteuert — Speaker-Tracking, Bildauswahl, automatisierte Schwenks.
- Slider mit PTZ-Kamera ebenfalls über APOS angebunden, per LAN aus der Zentralregie steuerbar — wahlweise manuell oder autonom. Damit konnten Bewegungsfahrten je nach Szenenanforderung gefahren werden, ohne dass jemand am Slider selbst eingreifen musste.
- Zentrale Regie mit Verantwortung für drei parallele Streaming-Räume gleichzeitig.
Personal-Verhältnis: Die gesamte Streaming-Produktion für KC Rebell wurde von drei Personen in der Regie durchgeführt — für drei parallele Räume und mehr als elf Kameraperspektiven. Das wäre mit klassischem Setup pro Raum nicht möglich gewesen.
Zusätzlich wurde APOS bei verschiedenen Kongress-Formaten für PTZ-Tracking eingesetzt — das Pattern aus der Streaming-Produktion lässt sich auf klassische Kongress-Stage-Setups übertragen.
Die Ergebnisse
- Neun Tage durchgehende Streaming-Produktion ohne produktionsbedingten Stream-Abbruch.
- 3-Personen-Regie für 3 parallele Räume + 11+ Kameras — bei Setup-Größen, die klassisch deutlich mehr Personal gebunden hätten.
- Slider als hybrider Schlüsselkamerakanal: je nach Szene autonom gesteuert oder manuell aus der Regie übernommen, ohne Umkonfiguration.
- Übertragbarkeit: Das Setup-Pattern ist nicht auf das KC-Rebell-Format limitiert — vergleichbare Konstellationen entstehen auf Kongressen, in mehrtägigen Live-Events und in Live-Produktion mit verteilten Stages.
Was Sie daraus mitnehmen können
Wenn Sie Streaming-Formate, mehrtägige Events oder Multi-Stage-Kongresse produzieren und Personal nicht linear mit der Stage-Anzahl wachsen kann, ist genau dieses Setup-Muster relevant. Eine zusätzliche Stage oder ein zusätzlicher Streaming-Raum bedeutet keine zusätzliche Regie-Crew — sondern eine zusätzliche Konfiguration im selben System.
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