Robidia · Produkte

Forschung der RWTH Aachen · patentierte CV-Algorithmen

Autonome Kamera­steuerung — KI-gestützt, operatorlos

Kein Kameraoperator mehr erforderlich. Die Autonome Kamerasteuerung verfolgt Personen per Computer Vision, koordiniert mehrere PTZ-Kameras und trifft Schnittentscheidungen vollständig autonom — in Echtzeit, für Live-Sendungen und Aufzeichnungen.

< 300 ms Latenz VISCA / Pelco Operator-Override jederzeit On-Premise · DSGVO-konform
APOS · Kamerasteuerung
LIVE
Tracking aktiv 00:04:32

CAM 1

CAM 2

CAM 3

Pan+12.4°
Tilt−3.1°
Zoom2.4×
Tracking AKTIV

Klassisch vs. KI

Was sich gegenüber klassischer Kamerasteuerung ändert

KI-Kamerasteuerung übernimmt Aufgaben, die klassischerweise mehrere Operatoren parallel erledigen — Bildauswahl, Schnittentscheidung, Kameraführung und Bildkomposition. Direkter Vergleich pro Aspekt:

Klassisch

Operator-getriebenes Setup

Robidia

KI-gestützte Autonomie

Personenverfolgung

Manuelle Kameraführung pro Akteur
Computer-Vision-Tracking · < 300 ms End-to-End

Schnittentscheidung

Feste Cue-Skripte oder Bildmischer-Operator
Echtzeit-Bewertung · Personenwechsel automatisch erkannt

Mehrere Kameras gleichzeitig steuern

Sequenziell — 1 Operator-Pult bedient 20–40 Kameras, aber nur 1 zur Zeit aktiv
Parallel — alle aktiven PTZ-Kameras werden gleichzeitig live nachgeführt

Bildkomposition

Manueller Schwenk/Tilt/Zoom · Framing pro Take
Automatische Komposition · bis 12 Schnitte/min konfigurierbar

Reaktionszeit

Operator-abhängig · typ. 1–2 s
Bilderfassung bis Kamerareaktion < 300 ms

Hardware-Investition

Bestehende PTZ-Hardware muss nicht zwingend getauscht werden
Bestehende PTZ wird weiterverwendet · VISCA / Pelco-kompatibel

Der eigentliche Unterschied

Mehrere Kameras gleichzeitig führen — nicht nacheinander

Klassische PTZ-Steuerung ist sequenziell: Ein Operator-Pult bedient 20–40 Kameras, aber nur eine zur gleichen Zeit. Während der Operator Kamera A schwenkt, bleibt Kamera B starr — und steht meistens nicht da, wo sie sein müsste. Der Workaround klassisch: weiter rauszoomen, damit Bewegungs-Spielraum entsteht. Die Folge: weniger Bildqualität, weniger Nähe. Robidia hebt diese Limitierung auf.

Klassisch · sequenziell

1 / 4 aktiv
Live
starr
starr
starr

Operator wechselt zwischen Kameras — eine bewegt sich, drei stehen still. Workaround: vorab weiter rauszoomen für Sicherheits-Spielraum.

Robidia · parallel

4 / 4 aktiv
Live
Live
Live
Live

Alle PTZ-Kameras werden gleichzeitig live nachgeführt — halbnah und halbtotal bewegen sich parallel mit der Person. Operator nur Aufsicht.

Szenario 1 · Bühne

Personen bewegen sich frei auf der Bühne

Klassisch: Kameras müssen weiter rauszoomen, damit der Bewegungs-Spielraum aufgefangen wird. Ergebnis: Distanz statt Intimität.

Mit Robidia: Halbnahe und halbtotale Kamera bewegen sich gleichzeitig mit der Person mit — beide Bildausschnitte bleiben framing-genau. Der Operator prüft nur, ob die Bildausschnitte zueinander passen.

Szenario 2 · Reality & Dating-Format

Personen wandern durchs Studio oder Areal

Klassisch: Mehrere Operator nötig — oder eine Kamera wird nachgezogen, während die anderen warten. Bis die nächste angepasst ist, hat sich die Situation oft schon wieder geändert.

Mit Robidia: Mehrere Kameras folgen einer Person oder Gruppe live, parallel — Pan, Tilt und Brennweite werden permanent angepasst. Der Operator prüft nur Bildausschnitt und Schnittfolge; die Kamerabewegung läuft autonom.

Funktionsumfang

Was die Engine im professionellen Einsatz leistet

Von der Einzelkamera im Hörsaal bis zur Multi-Kamera-Produktion auf mehreren Bühnen — skalierbar für jeden PTZ-Kontext.

Personen- und Bewegungsverfolgung

Das Tracking-Modell läuft auf einem für Studio-Bedingungen trainierten Computer-Vision-Modell mit einer End-to-End-Latenz von unter 300 ms. Lichtwechsel, Personengruppen und Bewegungsübergänge werden zuverlässig verarbeitet.

Die Latenz ist das technische Kernkriterium für Live-taugliches Tracking: Das Robidia-Modell balanciert Reaktionszeit und Stabilität — kein Überreagieren auf kurze Bewegungsausschläge.

< 300 ms End-to-End

Multi-Kamera-Koordination

Bis zu 8 PTZ-Kameras werden parallel koordiniert — Schnittlogik und Kamera-Auswahl erfolgen nach konfigurierbaren Regeln ohne manuelle Eingriffe.

Automatische Bildkomposition

PTZ-Steuerung übernimmt Schwenk, Neigung und Zoom automatisch — Bildausschnitt und Framing werden laufend optimiert. Bis zu 12 Schnitte pro Minute konfigurierbar.

Technische Spezifikationen

Specs im Überblick

Die folgenden Werte gelten als Modul-Standard. Einsatzspezifische Konkretisierungen entstehen im Briefing.

Latenz

  • < 300 ms End-to-End
  • Broadcast-geeignet
  • Bilderfassung bis Kamerareaktion
  • Konfigurierbare Glättung

Tracking-Algorithmus

  • Computer-Vision-Modell
  • Studio-Bedingungen trainiert
  • Personengruppen erkannt
  • Lichtwechsel-robust

APOS-Integration

  • Verbindung zu Teleprompter
  • Live-Produktion-Kopplung
  • Skript-Anker als Trigger
  • Offene API

PTZ-Hardware

  • Sony · Panasonic · Birddog
  • VISCA / Pelco-Protokoll
  • Serielle PTZ-Steuerung
  • IP/NDI-Anbindung

Auflösung

  • Bis 4K unterstützt
  • Frame-Rate konfigurierbar
  • HD / Full-HD / 4K
  • Format-abhängig einstellbar

Konfiguration

  • Erkennungsbereich pro Format
  • Bewegungsglättung einstellbar
  • Zoomverhalten parametrierbar
  • Schnittfrequenz konfigurierbar

Sicherheit & Kontrolle

Der Operator bleibt im Loop

Autonome Steuerung bedeutet nicht unkontrollierter Betrieb. Robidia ergänzt den Operator — ersetzt ihn nicht.

Ein Hardware-Joystick bleibt immer aktiv — unabhängig vom Software-Status, auch bei einem Modul-Ausfall.

Hardware-Joystick

Permanenter Override-Kanal — unabhängig vom Software-Status. Operator kann jederzeit live eingreifen.

Failover < 1 s

Rückfall auf manuelle Steuerung in unter einer Sekunde. Letzte gültige Kamera-Konfiguration bleibt erhalten.

Audit-Log

Alle autonomen Kamera-Entscheidungen werden protokolliert — Nachvollziehbarkeit für Compliance und Review.

Unsicher, ob Ihre PTZ-Hardware kompatibel ist?

Senden Sie uns Ihr Setup — wir prüfen Modell, Protokoll und Integrationsaufwand innerhalb eines Werktages. Unverbindlich.

Kompatibilität prüfen

Einsatzbereiche

Wo autonome Kamerasteuerung produktiv im Einsatz ist

Überall dort, wo PTZ-Kameras stehen — vom klassischen Broadcast-Studio über Hybrid-Events und Hörsäle bis zur LED-Wall-Bühne in Virtual Production.

Broadcast-Studios

TV-Sender, Nachrichtenredaktionen, Tagesproduktionen

In hochfrequenten Newsroom-Formaten wiederholen sich Bildmuster — ideal für KI-Steuerung. Bildkonsistenz über alle Sendestrecken gleichbleibend hoch, weniger Operator-Schichten pro Tag.

Typisches Setup: 4–8× PTZ über VISCA · APOS-Server · Hardware-Joystick im Backup

TV & Film Solution

Live-Events & Hybrid-Veranstaltungen

Kongresse, Messen, Bühnen, Theater, Sport, Town Halls, Outdoor

Vom Messe-Stand über Theater- und Bühnenproduktionen bis zu Sport- und Outdoor-Events: Manuelle Kamerabedienung pro Spielfläche ist wirtschaftlich kaum darstellbar. Autonome Steuerung koordiniert mehrere PTZ-Kameras über parallele Bühnen ohne dediziertes Kamerateam vor Ort.

Typisches Setup: 4× PTZ pro Bühne · IP/NDI-Anbindung · zentraler APOS-Stream-Output

Events Solution

Hochschulen & Vorlesungen

Hörsäle, Hybrid-Lehre, MOOC-Produktion, Aulen

Hybrid-Lehre und MOOC-Produktion sind Standardanforderung — aber pro Hörsaal einen Operator abzustellen scheitert an Personal und Budget. APOS automatisiert Vorlesungsaufzeichnung vollständig: Dozenten-Tracking, Schnitt zwischen Whiteboard, Slide-Capture und Saalübersicht — Start automatisch per Stundenplan.

Typisches Setup: 2–3× PTZ pro Hörsaal · Slide-Capture · Stundenplan-Trigger · Campus-Skalierung

Hochschule Solution

Virtual Production & In-House-Studios

LED-Wall, XR, Extended Reality, In-Camera-VFX

Virtual Production lebt von Sub-Frame-Synchronität zwischen Kamera und LED-Wall-Render-Engine. APOS koordiniert Kamera-Position, Render-Frustum und Tracking-Daten in einer gemeinsamen Schicht — kein Austausch der Stage-Hardware, Integration in Unreal, Disguise & Co. via REST/Standard-Protokolle.

Typisches Setup: PTZ + Tracker · LED-Wall-Sync · Render-Engine-Anbindung · APOS-Steuerschicht

Virtual Production Solution

APOS-Integration

Die Kamerasteuerung als Teil des automatisierten Studiosystems

Die Autonome Kamerasteuerung ist über die APOS-Plattform mit Teleprompter, Live-Produktion und Grafik-System verbunden. Skript-Anker im Teleprompter triggern Kamerabewegungen — vollautomatisch über die zentrale APOS-Logik.

APOS-Plattform im Detail

Autonome Kamerasteuerung

Personen-Tracking + PTZ-Steuerung

AKTIV

Trigger an APOS · < 100 ms

APOS — Steuerungsschicht

Koordiniert alle Modul-Aktionen

Dispatch an Module · < 50 ms

Lizenz & Kosten

Automatische Kamerasteuerung — Kosten und Modelle

Pilot-Paket

Einzelstudio · feste Laufzeit · inkl. Onboarding

Standard-Lizenz

Mehrere Kameras · monatlich oder jährlich

Enterprise

Multi-Studio · SLA · dedizierter Support

Konkrete Zahlen entstehen im Briefing — abhängig von Kameraanzahl, Integrationsaufwand und Wartungsumfang. Eine erste Einschätzung erhalten Sie innerhalb eines Werktages.

Kalkulation anfragen

Beschreiben Sie Ihren Studio-Kontext — Sie erhalten 2 Lizenzmodelle, eine Hardware-Kompatibilitätsprüfung und einen Pilot-Zeitplan innerhalb eines Werktages.

Kalkulation anfragen

Pilot-Programm

Werden Sie Teil der ersten Produktionsumgebungen

Robidia befindet sich in der Pilotphase mit ausgewählten TV-Studios und Event-Produzenten. Pilot-Partner erhalten priorisierten Integrations-Support, direkte Einflussnahme auf die Produkt-Roadmap und attraktive Konditionen.

Pilot-Gespräch anfragen

Direkter Zugang

Persönlicher Ansprechpartner im Entwicklungsteam

Roadmap-Einfluss

Ihre Anforderungen fließen direkt in die Entwicklung

Schnelle Integration

Pilot-Setup typisch in wenigen Wochen produktionsfähig

Pilot-Konditionen

Attraktive Preisgestaltung für frühe Produktionspartner

FAQ

Häufige Fragen zur Autonomen Kamerasteuerung

Antworten auf die wichtigsten Evaluierungsfragen.

Ersetzt das Modul den Kameraoperator vollständig?
Ja — der Operator wechselt vom Echtzeit-Bediener zur Aufsicht. Ein Hardware-Joystick für den manuellen Override bleibt jederzeit aktiv. In den meisten Sendungs-Setups läuft die Produktion vollständig autonom; der Operator greift bei Bedarf ein.
Wie unterscheidet sich Robidia von anderen KI-Kamerasystemen?
Die wesentliche Differenzierung liegt in der KI-first-Architektur und der RWTH-Forschungsherkunft mit patentrechtlich geschützten Algorithmen. Das Modul ist nicht eine Erweiterung klassischer Kamerasoftware, sondern von Grund auf für autonomen Betrieb konzipiert.
Wie lange dauert die Installation?
Pilotinstallationen sind typischerweise innerhalb weniger Wochen produktionsfähig. Der Ablauf: Briefing → Hardware-Kompatibilitätsprüfung → Pilot-Setup → Produktionsbetrieb.
Funktioniert das Modul mit unserer bestehenden Kamerahardware?
In den meisten Fällen ja — Voraussetzung ist die Unterstützung eines gängigen Steuerprotokolls (z. B. VISCA, Pelco). Die Prüfung erfolgt im Briefing.
Was passiert, wenn das Modul während einer Live-Sendung ausfällt?
Der Failover auf manuelle Steuerung erfolgt innerhalb von unter einer Sekunde. Die letzte gültige Kamera-Konfiguration bleibt erhalten. Ein Hardware-Joystick für den Operator-Override ist permanent aktiv — unabhängig vom Modul-Status.
Werden Studio-Aufnahmen für das Training der KI verwendet?
Nein. Das CV-Modell ist auf öffentlichen Datensätzen und Studio-Simulationen vortrainiert. Kein Live-Material von Kundenstudios fließt in das Modell-Training ein. Die Verarbeitung erfolgt lokal im Studio — keine Daten verlassen das Netzwerk.
Worauf basiert die Tracking-Technologie?
Die Algorithmen wurden an der RWTH Aachen im Forschungskontext entwickelt und sind patentrechtlich geschützt. Das Modell ist speziell für professionelle Bedingungen optimiert — kontrollierte und semi-kontrollierte Lichtverhältnisse, Personengruppen, automatische Kamerawechsel-Trigger.
Funktioniert das System auch bei Events, Outdoor oder wechselndem Licht?
Das System ist für professionelle PTZ-Setups ausgelegt — also überall dort, wo PTZ-Kameras fest montiert sind und über VISCA oder Pelco gesteuert werden. Das schließt Bühnen, Kongresshallen, Hörsäle, Theater, Messestände und Indoor-Sportveranstaltungen ein. Outdoor-Setups mit stark wechselnden Lichtverhältnissen (z. B. direktes Sonnenlicht, Gegenlicht) werden im Briefing auf Eignung geprüft. Für temporäre Event-Setups mit mobilen PTZ-Kameras ist ebenfalls eine Kompatibilitätsprüfung vorgesehen.
Ist das System für Hochschulen und Vorlesungsaufzeichnungen geeignet?
Ja — Hörsäle mit fest installierten PTZ-Kameras sind ein typischer Einsatzbereich. Das System verfolgt den Dozenten automatisch, schneidet zwischen Whiteboard, Folien-Capture und Saalübersicht und startet die Aufzeichnung per Stundenplan-Trigger. Kein Kameraoperator vor Ort nötig. Mehrere Hörsäle lassen sich über eine zentrale APOS-Installation verwalten.
Kann das System mehrere parallele Bühnen oder Räume gleichzeitig bedienen?
Ja. APOS koordiniert mehrere PTZ-Kameras über mehrere Bühnen oder Räume hinweg — mit einem zentralen Operator, der nur die Aufsicht führt. Typisches Event-Setup: 4 PTZ-Kameras pro Bühne, 2–3 Bühnen parallel, 1 Operator überwacht die Gesamtproduktion. Die Kamerabewegungen auf allen Bühnen laufen autonom und gleichzeitig.

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